Mit Florence Pugh und Andrew Garfield konnte John Crowley für „We Live in Time“ zwei der talentiertesten und charismatischsten Schauspieler ihrer Generation gewinnen.
Doch das in Zeitsprüngen erzählte Drama um Almut und Tobias – von ihrem Kennenlernen über Almuts Krebsdiagnose bis hin zum Umgang mit der Krankheit – schöpft dieses Potenzial kaum aus.
Zwar überzeugt die Chemie zwischen den Protagonisten, doch als Zuschauer bleibt man seltsam unbeteiligt. Der Film drückt permanent auf die Tränendrüse, verfehlt jedoch wirkliche emotionale Tiefe.
Hinzu kommt ein bitterer Nachgeschmack, da Almut zugunsten von Tobias Entscheidungen trifft, die ihre zuvor geäußerten Prinzipien zu verraten scheinen und ihre Gesundheit beeinträchtigen.
2.5